Hier finden Sie Tipps für eine strahlend schöne und gesunde Haut

Wir haben auf dieser Seite Fragen und Antworten für Sie zu allen Themen rund um Gesunderhaltung der Haut, Hautverjüngung und Hautverbesserung zusammengestellt.

Hautgesundheit muss Ganzheitlich betrachtet werden. Daher sprechen wir hier alle wichtigen Themen an, die zu einer gesünderen Haut führen. Es ist nie zu spät damit anzufangen, den Grundstein fürs Alter zu legen, für eine gesunde, strahlend schöne und faltenarme Haut.

Wenn Sie Hilfe bei der Verbesserung Ihres Hautbildes benötigen oder nicht genau wissen, wie Sie die geeigneten Pflegeprodukte für Ihre Haut finden sollen, kommen Sie gerne zu einem Beratungsgespräch bei uns vorbei und wir beraten Sie ausführlich, gucken uns gemeinsam Ihre Haut an, gehen auf Ihre individuellen Wünsche ein und stellen die für Sie passende Pflegeserie zusammen.

Und Sie werden sehen - in nur kürzester Zeit, wird sich Ihr Hautbild verbessern.

Noch kurz vorab: Alles auf dieser Seite sind lediglich Tipps. Entscheiden Sie für sich, wann Sie anfangen, die Dinge umzusetzen. Sie dürfen nicht vergessen, dass Veränderungen nicht von heute auf morgen zu sehen sein werden. Alles braucht seine Zeit - so auch Ihre Haut. Und wenn auch Sie etwas länger dafür brauchen, um die Dinge umzusetzen oder in Ihren Alltag zu integrieren, um eine schöne und gesunde Haut zu erhalten, dann ist es vollkommen in Ordnung. Selbst kleine Schritte, haben eine große Auswirkung auf Ihre Haut. Nach und nach kommen auch Sie an Ihr Hautziel.

Ursachen für Hautprobleme

Die meisten Kunden kommen das erste Mal zu mir ins Kosmetikstudio und sind überrascht, was alles zu einer gesunden, schönen und straffen Haut dazu gehört. Besonders die tägliche Reinigungsroutine, die jedem seit der Jugend bekannt sein sollte, wird meist falsch gemacht oder auch garnicht. Auch das tägliche Pflegen und Unterstützen der Haut ist enorm wichtig, nicht nur um der Hautalterung entgegen zu wirken, sondern um besonders Hautkrankheiten, wie Ekzeme, Neurodermitis, Rötungen, Allergien, Akne, etc. zu vermeiden. Hier ist besonders die Regelmäßigkeit und Qualität der Pflege das A und O. Auch das Unterstützen der Haut durch regelmäßige Kosmetikbehandlungen mit hochwertigen Behandlungen, besonderen Wirkstoffen und der richtigen Hauteinschätzung einer Kosmetikerin machen einen großen Teil einer gesunden Haut aus. Zudem wissen viele nicht, dass besonders unser Hormonhaushalt eine große Auswirkung auf unser Wohlbefinden und unsere Haut hat. Oftmals hören wir von Kunden, dass Sie bereits alles versucht haben und bei vielen Ärzten waren und alle möglichen Cremes bereits gekauft haben und einen vollen Schrank an teuren Kosmetikprodukten haben, aber nichts geholfen hat und am Ende stellt sich raus, dass die Ursache die ganze Zeit die Hormone waren, die nicht im Gleichgewicht sind. Und zu guter Letzt darf man die Ernährung, viel Schlaf und einen möglichst stressfreien Alltag nicht vergessen. All das macht ein gesundes und strahlend schönes Hautbild aus.

Leider muss ich jeden enttäuschen, der zu mir kommt und hofft, dass ich alle Hautprobleme alleine lösen kann. Wir Kosmetikerinnen hören Kunden oft sagen: "Ich hätte gerne so eine schöne Haut, wie sie." Das ist natürlich möglich, jedoch nur mit Ihrer Hilfe und aktiver Zusammenarbeit. Eine schöne Haut kommt nicht aus dem nichts. Sie müssen Ihre Ernährung, Ihre alltäglichen Gewohnheiten und Pflegeroutine grundlegend verändern - und nur dann erlangen Sie ein schönes und gesundes Hautbild, wie Ihre Kosmetikerin. Vertrauen Sie Ihrer Kosmetikerin und fangen Sie an Ihrem Körper und Ihrer Seele etwas gutes zu tun, dann wird es Ihnen ihre Haut auch danken.

Wir helfen Ihnen gerne und geben Ihnen auf dieser Seite viele Tipps, wie Sie all das umsetzen können.

Warum ist Hautreinigung so wichtig?

Das A und O einer gesunden Haut ist die richtige Reinigung. Diese schafft den Grundstein für ein gesundes und strahlend schönes Hautbild. Oft wird die Reinigung unterschätzt. Denn die Reinigung hat eine große Auswirkung auf die Hautgesundheit. Vielen ist gar nicht bewusst, dass durch falsche Reinigung, die Hautprobleme selbst herangezüchtet werden. Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht!

Als erstes sollten Sie beachten, dass Sie Ihr Gesicht sowohl morgens, als auch abends unbedingt reinigen sollten. Dass das Gesicht jeden Abend gereinigt werden sollte versteht sich von selbst - wir tragen tagsüber Cremes und Make-up auf, Übertragen mit unseren Händen Bakterien und die Haut ist zudem noch Umwelteinflüssen ausgesetzt. Daher ist es wichtig unsere Haut abends abzuringen. Was jedoch viel wichtiger ist und oftmals vergessen wird, ist die Reinigung am Morgen. Unsere Haut arbeitet nachts acht Mal mehr, als tagsüber, da unserer Körper nachts Zellen regeneriert, Entgiftung- und Ausscheidungsprozesse in Gang setz. Gifte und Schlackenstoffe werden ebenfalls nach Außen getragen und wollen von der Haut entfernt werden. Außerdem produziert die Haut Talg und Schweiß und unser Gesicht liegt nachts auf einem Kissen mit Hausstaub und Milben. All das sollte daher am Morgen abgewaschen werden, bevor Sie Ihre Hautcreme auftragen. Nur so können Ihre Pflegeprodukte überhaupt in die saubere Haut eindringen und dort ihre Wirkung entfalten.

Des Weiteren reinigen ganz viele Frauen Ihre Haut mit einem Schaum, Seife, Gel oder einem Reinigungspeeling. Oft glänzt man vor Spannung nach dem reinigen, da man alles runter genommen hat und ein Gefühl nach dem reinigen hat, als würde die Haut vor Sauberkeit quietschen. Wenn es so sein sollte, dann sollten Sie dringend was ändern!

Sobald Sie nach der Reinigung merken, dass Ihr Gesicht spannt und Feuchtigkeit braucht, dann ist die Reinigung nicht richtig für Sie. Das sind die Anzeichen dafür, dass man an dieser Stelle was ändern sollte. Denn man zerstört damit nach und nach seine natürliche Hautflora, also den natürlichen Säureschutzmantel.

Bei unreiner, fettiger Haut ist es ein Irrtum, eine starke Reinigung oder einen Schaum zu verwenden, da man damit seinen Säureschutzmantel und die Mikroflora zerstört. Dann beginnt der Teufelskreislauf. Die Haut wird immer trockener, rissiger, die Hautflora ist zerstört und man züchtet sich Hautprobleme immer mehr selber heran. Durch die Hautrisse kann die Feuchtigkeit schneller entweichen und Bakterien können leichter eindringen. So entsteht eine trockene, gereizte Haut mit möglicherweise Akne oder anderen Hautkrankheiten.

Der Säureschutzmantel/Hydrolipidfilm (besteht aus Fetten und Wasser) wird gebildet durch Talg und Schweißdrüsen, durch Hautfette und natürliche Feuchtigkeitsfaktoren auf der Haut. Dieser Säureschutzmantel hat einen mild-sauren pH-Wert auf der Haut (der bei 5,5 liegt) und der die komplette Hautoberfläche bedeckt. Dieser trägt zum Schutz vor Krankheitserregern und vor der Austrocknung bei. Sowie vor der Eindringung von schädlichen Keimen oder Bakterien. Es ist ein Schutzmechanismus der Haut. In diesem Säureschutzmantel siedeln sich Mikroorganismen, wie Pilze und Bakterien an, die wir brauchen. Diese bilden die Mikroflora Ihrer Haut. Diese setzt sich aus Propionibakterien oder auch Propionsäurebakterien genannt zusammen. Diese sind gram-positive Stäbchen-Bakterien, die zur natürlichen mikrobiellen Flora der Haut gehören.

Haben wir eine gesunde Hautflora, so ist alles in einem bestimmten Gleichgewicht. Gelangt aber dieses Gleichgewicht in eine Schieflage, dann entstehen Probleme. Die Mikroflora auf Ihrer Haut können Sie sich wie ein sehr empfindliches Ökosystem vorstellen. Was ganz stark durch äußere Einflüsse beeinträchtigt werden kann. Und hinzu kommt, dass diese Pilze und Bakterien dieser Hautflora, sich an den pH Wert von 5,5 angepasst haben. Andere Keime oder Mikroorganismen können in diesem sauren Millieu gar nicht überleben. Deshalb ist es so wichtig, dieses saure Millieu aufrecht zu erhalten. Wenn Sie also durch falsche Reinigung dieses Millieu zerstören gerät Ihr komplettes Hautbild ins Ungleichgewicht und Sie verursachen damit Hautkrankheiten und Hautprobleme.

Auch basische Reinigungsprodukte führen dazu, dass das Millieu auf Dauer basisch wird. Was katastrophal für die Haut ist. Mal ein basisches Bad zu nehmen, wobei die Haut angeregt wird, die Gifte über die Haut auszuscheiden ist gut, da die Haut ein Ausscheidungsorgan ist. Darüber entgiften wir und dadurch können die Säuren, die im Körper sind, nach Außen gelangen. Aber nicht auf Dauer auf der Gesichtshaut.

Fazit: Der natürliche Säureschutzmantel und die Hautflora greifen zusammen und wenn sie von Außen angegriffen werden, ist das Abwehrsystem der Haut angegriffen und nicht mehr intakt. Das benutzen von Seife, Duschgel, Reinigungsgelen oder Reinigungsschaum schaden wir dieser Hautflora enorm und können und dauerhafte Hautkrankheiten oder Allergien heranzüchten.

Wenn der natürliche Säureschutzmantel Ihrer Haut, also durch zu strake Reinigung, Duschgel, Seife oder für Ihre Haut ungeeignete Reinigung zerstört wird, passiert folgendes: In den Reinigern sind Tenside enthalten. Tenside machen um die 12% aller Hautirritationen aus. Das falsche anwenden dieser Produkte (Duschgel oder Seife, die man unter der Dusche hat, Mal eben auch die Gesichtshaut mit reinigt), ist das Schlimmste, was Sie Ihrer Haut antun können.

90% der Personen mit einer Problemhaut (Ekzeme, Rötungen, empfindliche Haut, Juckreiz, irritierte Haut, allergische Haut, unreine Haut, trockene Haut, usw.) haben diese meistens, selbst herangezüchtet, eben durch die falschen Reinigungsprodukte. Oder durch zu häufige Verwendung dieser Produkte. Dann entsteht ein Mangel an Lipiden und Fetten auf der Haut. Diese sind unverzichtbar für die Hautgesundheit, da diese den Säureschutzmantel aufbauen. Wenn diese fehlen, wird die Haut brüchig und Feuchtigkeit kann entweichen und wird trocken und empfindlich. Durch die offenen brüchigen Stellen können Keime und Bakterien eindringen und Hautkrankheiten, wie z.B. Neurodermitis, Ekzeme, Rosacea können entstehen.

Gerade von Haus aus trockene Haut, die ohnehin schon trockener ist darf nicht zu strak gereinigt werden. Oder ebenso stark ölige Haut. Wenn diese mit zu starken Reinigern gereinigt wird, bekommt sie in den untersten Hautschichten das Signal: „Es muss mehr Talg produziert werden, da oben alles weg ist!“ und der Umkehrschluss davon ist, dass die Haut noch öliger und Talghaltiger wird.

Erste Hinweise für einen nicht intakten Säureschutzmantel ist die Farbe der Haut. Ist die Haut rötlich, ist das ein Hinweis auf Entzündungen in der Haut, rote erweiterte Gefäße, Rosacea oder allergische Reaktionen. Pöckchen, Pickelchen, Komedonen, Milien (weiße Punkte) oder Akne sind ein weiterer Punkt. Hyperkeratose, also starke Verhornung auf der Haut und trockene Stellen weisen auch auf einen gestörten Säureschutzmantels hin.

Fazit: Eine falsche Reinigung kann wie ein Dominostein, sehr viel ins Rollen zu bringen.

Jetzt haben Sie eine Ahnung davon bekommen, wie wichtig die richtige Reinigung ist. Man geht mit der Haut leider viel zu oft um, als könnte man irgendwann in den Supermarkt gehen und sich eine neue Haut kaufen. Doch wir haben nur diese eine Haut in unserem Leben und sollten sie daher gut pflegen, da es irgendwann zu spät dafür sein kann, wenn bereits schwerwiegende Hautkrankheiten entstanden sind und nicht mehr Rückgängig gemacht werden können.

Unsere Empfehlung: Hydra Milk Cleanser von Mesoestetic (auch bei uns erhältlich)

Der Hydra Milk Cleanser von Mesoestetic ist eine sanfte Reinigungsmilch für jeden Hauttyp.
Der Mesoestetic Hydra Milk Cleanser ist eine milde Gesichtsreinigung für alle Hauttypen. Auch sensible und leicht reizbare Haut kann mit dem sanften Hydra Milk Cleanser von Mesoestetic gründlich und porentief gereinigt werden. Denn die Milde Gesichtsreinigung ist pH-hautneutral und hält das physiologische Gleichgewicht der Haut aufrecht. Dank feuchtigkeitsspendendem Glyzerin bekommt die Haut während der Reinigung auch gleich eine Portion Feuchtigkeit. Das pflanzliche Glyzerin hilft der Haut, Feuchtigkeit in ihren Zellen zu speichern und zieht Feuchtigkeit aus der Luft in die Haut. Der beruhigende Kamillenextrakt ist besonders für empfindliche und leicht irritierbare Haut eine wohltuende Beruhigung.

Ihr Vorteil:
Die milde Reinigungsmilch löst selbst wasserfestes Makeup und Schweiß, Schmutz und Kosmetikreste rückstandslos von der Haut. Anders als viele herkömmliche Reinigungsgels fürs Gesicht entzieht der Hydra Milk Cleanser von Mesoestetic der Haut jedoch nicht die natürliche Lipid-Säure-Schicht, die sie vorm Austrocknen schützt und Bakterien von der Haut fernhält. Da der Mesoestetic Hydra Milk Cleanser einen hautfreundlichen pH-Wert hat, das heißt im leicht sauren Bereich angesiedelt ist, wird das ebenfalls leicht saure Hautmilieu (pH 4 bis 5,5) nicht aus dem Gleichgewicht gebracht. Das ist besonders für trockene und empfindliche Haut ein Vorteil in der reizarmen Hautpflege, da sie nicht unnötig von zu harschen Reinigungssubstanzen irritiert und ausgetrocknet wird.

Anwendung:
Eine haselnussgroße Menge in die angefeuchtete Gesichtshaut massieren und gut verteilen. Das Reinigungsprodukt anschließend mit warmem Wasser restlos vom Gesicht abspülen. Danach wie gewohnt mit der Pflege der Haut fortfahren, etwa mit einem Toner (wir empfehlen das Hydra Tonic von Mesoestetic).

Welche Hautpflege passt zu mir?

Die richtige Hautpflege-Routine

Viele Kunden haben oftmals nie gesagt bekommen, wie der richtige Ablauf der täglichen Hautpflege sein sollte. Doch erst einmal stellen sich viele die Frage: warum sollte man überhaupt seine Haut pflegen? Die Haut ist jeden Tag den Umwelteinflüssen, der Witterung, Viren und Bakterien ausgesetzt. Zudem verschlechtert sich unser Hautbild durch täglichen Stress, durch nicht ausgewogene Ernährung und hormonelle Unausgeglichenheit. Auch durch den natürlichen Alterungsprozess in der Haut selbst. Um dem ganzen entgegenzuwirken und den Alterungsprozess zu verlangsamen, können wir die Haut von Außen unterstützen und gegen Hautkrankheiten, Rötungen, Ekzeme und vieles mehr schützen. Oftmals ist einem garnicht bewusst, dass eine empfindliche, allergische und gerötete Haut nicht genetisch bedingt ist, sondern, dass diese hauseigen geschaffen ist. Viele Hautprobleme sind durch Kunden unwissentlich hart erarbeitet. Damit Sie diesen Fehler nicht auch begegnen, möchten wir Ihnen einmal zeigen, wie eine tägliche Pflegeroutine aussehen sollte:

Tägliche Pflegeroutine:

1. Reinigung
Wenn Sie Make-up tragen reinigen Sie Ihre Haut zuerst mit einem Mikrofaserschwamm, um das Make-up runterzunehmen. Verwenden Sie erst dann eine milde Reinigungsmilch, die die Haut gründlich bis in die Tiefe reinigt. Nehmen Sie jedoch keine aggressiven Gele oder schäumende Mittel, da diese die Haut zu sehr angreifen und ihr den ganzen Schutz nehmen würden. Zum Schluss ist es wichtig, immer ein Tonic zu verwenden. Es hat zwei Funktionen: erstens das Gesichtswasser reinigt die Haut nochmal nach und zweitens man gibt der Haut den Schutz zurück. In dem Tonic sollte ein saurer Anteil drin sein um den pH Wert der Haut nach der Reinigung wieder zu neutralisieren und mit einer sauren Komponente zu einem sauren Hautmillieu von 5,5pH zu verhelfen. Am Besten ist es das Gesichtswasser, mit den Händen einzuklopfen, so verschwindet nicht zu viel im Wattepad. Wenn es Ihnen zu umständlich ist, können Sie aber auch ein Wattepad benutzen.

2. Sonnenschutz
Es ist bekannt, dass Sonneneinstrahlung unserer Haut nur bedingt gut tut. Es ist enorm wichtig, sich an sonnigen Tagen immer einzucremen. Denn die Haut vergisst bekanntlich nie und jeder Sonnenbrand wird von der Haut gespeichert. Es ist wichtig, dass Sie zuerst den Sonnenschutz auftragen, damit dieser die Haut richtig schützen kann und erst dadrüber Ihre normale Pflege auftragen.

UV-Licht bewirkt in der Haut eine Reihe von photobiologischen Reaktionen. Hierbei kommt es zu Zellschäden. Diese führen zu Zelltod oder zu Störungen der Eiweißsynthese, Zellteilung oder Entzündungen, die wiederum in Form von Rötungen sichtbar werden. Sprich: erst Jahre später werden diese Schäden auf Ihrer Haut sichtbar. In Form von Lederartiger, trockener, ungleichmäßiger, empfindlicher, geröteter, entzündeter und sehr stark gealterten Haut.

Durch das tägliche eincremen mit Sonnencremes mit dem Lichtschutzfaktor 30 oder 50, bieten Sie Ihrer Haut einen wirksamen und zuverlässigen Sofortschutz, vor sonnenbedingten Hautschäden und vorzeitiger sonnebedingter Hautalterung. Die von uns empfohlenen Sonnencremes enthalten UVA- und UVB-Filtersysteme, die einen optimalen Schutz bieten. Zudem sollten diese frei von PEG-Emulgatoren und Mineralölen sein. Dafür aber mit pflegenden Wirkstoffen, wie Vitamin E, Panthenol und Sheabutter angereichert sein. Diese haben einen wohltuenden Effekt, auf die sonnengestresste Haut.

3. Serum
Seren können durch die hoch konzentrierten Wirkstoffe Ihre Haut effektiv unterstützen. Zur Intensivierung des Pflegeerfolges sollten sie daher immer in die Heimpflege mit einbezogen werden. Sie können gezielt bei Bedarf und besonderen Anlässen (Urlaub, Hochzeit) eingesetzt werden. Oder zwischendurch als Kur zur Vorbeugung z.B. in Stresssituationen – immer dann, wenn die Haut ein zusätzliches Plus an Pflege benötigt und z.B. unter Trockenheit, Irritationen, Fältchen, unregelmäßigem Teint, Übermäßige Sonneneinstrahlung oder müder Ausstrahlung leidet.

Das Besondere an diesen Zusatzprodukten ist, dass sie neben der Wirkstoffversorgung auch einfach in der Anwendung sind und damit große Vorteile für die tägliche Pflege bieten: Einfach auftragen und leicht mit den Händen einklopfen und danach wie gewohnt die tägliche Pflegecreme verwenden – fertig ist das perfekte Pflegeerlebnis für die Haut in nur wenigen Minuten.

4. Augenpflege
Augencreme ist unerlässlich, denn die Haut um Ihre Augen ist sehr viel dünner als die Haut im restlichen Gesicht. An der Augenpartie, haben wir kein Unterhautfettgewebe, sodass die ersten Fältchen sich an dieser Stelle zuerst zeigen. Augenpflege ist reichhaltiger, dementsprechend bekommen wir, wenn wir nicht ausreichend pflegen, an dieser Stelle zuerst Trockenheitsfältchen, da die normale Gesichtspflege nicht reichhaltig genug für diese Partie ist. Die Augenpartie benötigt feinere Wirkstoffe, die genau auf ihre Beschaffenheit zugestimmt sind. So verlangsamen Sie den Prozess der Krähenfüßchenbildung um die Augen und sehen frisch und erholt aus.

Viele leiden auch unter Augenringen. Diese können mehrere Ursachen haben. Wenn ihre Haut dunkler pigmentiert ist, können Sie mit einer aufhellenden Augencreme Abhilfe schaffen. Aber auch die dünner werdende Haut um die Augenpartie herum sorgt für dunkle Augenschatten, da die Kapillargefäße durchscheinen - eine reichhaltige Pflege auf Hyaluronbasis ist in diesem Fall die richtige Wahl. Ausreichend Schlaf und viel Wasser sind aber auch wichtig, um Augenringen vorzubeugen.

5. Creme
Ganz zum Schluss tragen Sie dann Ihre Creme auf. Ideal wäre es, wenn diese Vitamin A und C enthält, um die Haut richtig zu versorgen. Auch Hyaluron ist sehr wichtig, da es für die Feuchtigkeit in der Haut und somit auch die Spannkraft der Haut sorgt. Vergessen Sie beim eincremen nicht den Hals und Ihr Dekolleté einzucremen, denn auch diese Partie benötigt viel Pflege und soll im Alter auch schön Straff aussehen. Achten Sie darauf welche Pflege für den Sommer und welche speziell Pflege Sie für den Winter benötigen. Gerne beraten wir Sie persönlich und gucken uns Ihre Haut genauer an. Jede Haut ist individuell und sollte auch so behandelt werden.

Alles weitere zum Thema: Richtige Inhaltsstoffe in einer Creme und welche Creme zu welchem Hauttyp passt, ab wann Sie welche Anti-Aging Produkte verwenden sollten, finden Sie auch auf dieser Seite.

Hautpflege und die richtigen Inhaltsstoffe

Was sind die richtigen Produkte für mich? Welche Inhaltsstoffe sollten drin sein? Was ist für meine Haut empfehlenswert und was nicht? Schätze ich meine Haut richtig ein? Meine Haut ist unrein, großporig, empfindlich, fettig, trocken...

Die meisten Kunden stellen sich all diese Fragen. Sie auch? Wir können Ihnen dabei helfen.

Fakten:
1. Man schätzt seine Haut komplett falsch ein
2. Man verwendet falsche Produkte
3. Man wechselt zu oft zu viele Produkte, probiert ständig was Neues aus und verwendet unterschiedliche Produkte von verschiedenen Firmen und zerstört damit selber seine Hautflora und es entstehen Hautprobleme und Hautkrankheiten.
4. Auch teure Produkte, die man sich vielleicht in der Vergangenheit gekauft hat, können sich schlecht auf Ihre Haut auswirken, da diese schlichtweg ungeeignet für Ihren Hauttyp waren. Aussagen, wie: "Ich habe Mal ein Gesichtswasser benutzt, aber es wirkte sich negativ auf meine Haut aus, daher lasse ich es komplett weg.", gelten nicht mehr. Lassen Sie sich komplett neu auf eine auf Sie abgestimmte Pflegelinie ein. Nur dann können Sie auch sichtbare Veränderungen sehen.

Lösung:
Lassen Sie einen Profi, der Ahnung hat auf Ihre Haut schauen und lassen Sie Ihren Hauttyp einschätzen. Lassen Sie sich danach eine auf Ihre Haut abgestimmte Pflege zusammenstellen. Die Produkte sollten aufeinander aufbauen und aus einer Serie kommen. Verwenden Sie nicht mehrere Produkte aus verschiedenen Serien, da diese nicht aufeinander aufbauen.

Inhaltsstoffe:

Welcher Hauttyp bin ich?

Es gibt verschiedene Hauttypen. Es ist gut zu wissen, welcher Sie sind, damit Sie Ihre Haut richtig einschätzen können und auch die für Sie geeignete Pflege verwenden.

Zuerst sollten Sie wissen, dass ein Hauttyp aus einem Hautgrundbild und einem Hautzustand besteht. Bei der Wahl der richtigen Pflege gilt es Ihr, Hautgrundbild und Ihren Hautzustand zu unterscheiden. Ist der Hauttyp bestimmt, müssen Pflegeprodukte und Behandlungen regelmäßig dem jeweiligen Hautzustand angepasst werden, da sich dieser verändern kann. Allein durch das Wetter, Ihre Stimmung, Ernährung oder Ihren Hormonhaushalt verändert sich Ihr Hautzustand ständig.

Hautgrundbild

Folgende Hautgrundbilder gibt es:
1. Normale Haut
2. Mischhaut
3. Trockene Haut (Sebostase)
4. Fettige Haut in der öligen Form (Seborrhoea oleosa)
5. Fettige Haut in der trockenen Form (Seborrhoea sicca)

Das Hautgrundbild ist das Hautbild, welches genetisch manifestiert ist. Dieses wurde einem in die Wiege gelegt und ist durch die Gene bestimmt. Die gegebene Veranlagung lässt sich daher nicht verändern. Das Hautgrundbild bleibt ein Leben lang bestehen und ändert sich nie.

Hautzustand

Durch verschiedene Faktoren, (wie z.B. Sonnenlicht, Umweltgifte, Pflegeprodukte, Krankheiten, Medikamente, Ernährung, Hormone, Wetter, Heizungsluft, Klimaanlagen, Stress und vieles mehr) können die Bedürfnisse der Haut jedoch beeinflusst werden. Somit ändert sich dann der Hautzustand und muss jedes Mal neu betrachtet werden. Ihre Hautpflege und Kosmetikbehandlungen, sollten daher immer wieder individuell daran angepasst werden.

Aus Erfahrung können wir Ihnen sagen, dass Kunden sich oft falsch einschätzen, was zur Folge hat, dass dadurch falsche Pflegeprodukte gekauft werden und die Kunden Ihre Haut nach und nach selbst zerstören bzw. selbst Hautprobleme und Hautkrankheiten heranzüchten.

Wir helfen Ihnen gerne Ihr Hautbild richtig einzuschätzen und stellen, die für Sie passende Pflege individuell zusammen. So kommen Sie Schritt für Schritt an Ihr gewünschtes Hautziel.

Der Hautzustand unterliegt also unzähligen Faktoren. Was können Sie also tun, um einen schönen Hautzstand zu erreichen?

Erst einmal ist es wichtig zu wissen, was die Haut grundlegend beeinflusst:

1. Die richtige Hautreinigung und Hautpflege
2. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung (Glutenfrei, Zuckerfrei, Laktosefrei, Vegetarisch)
3. Ein möglichst stressfreier Alltag
4. Ein Hormonhaushalt der im Gleichgewicht ist
5. Eine gesunde Darmflora
6. Viel Bewegung und frische Luft
7. Ein gesunder Lebensstil (Nicht Raucher, geringer Alkoholkonsum, ausreichend Schlaf)
8. Glücklich sein und sich Zeit für sich und seine Bedürfnisse nehmen - denn die Haut ist der Spiegel Ihrer Seele

Ich vermute Ihnen ist das alles bereits bekannt. Das schwierige daran ist es, es auch alles umzusetzen. Und ich meine auch wirklich alle Punkte. Denn es ist nicht genug teure und hochwertige Hautpflege zu benutzen, wenn Sie sich ausschließlich von fast food ernähren oder einen stressfreien Alltag haben, aber dafür viel Rauchen.
Denn all diese Faktoren hängen zusammen. Das was Sie Ihrem Körper geben, gibt er Ihnen zurück. Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan und wenn Sie Ihrem Körper nichts Gutes geben, dann spiegelt es sich auf der Hautoberfläche in Form von Akne, Rötungen, erweiterten Gefäßen, Entzündungen, Allergien, Trockenheit oder Hyperkeratose ab.

Es ist zudem wichtig, nicht darauf zu warten bis das Medikament vom Arzt hilft oder die Kosmetikbehandlung anfängt zu wirken, sondern selbst aktiv zu werden. Nur Sie allein können den Entschluss fassen, was an Ihrem Hautzustand zu verbessern und nur Sie allein können dauerhaft was bewirken. Alles andere, wie Kortisonsalben vom Arzt oder eine Anti-Pickel Maske bei der Kosmetikerin sind nur zeitweise Veränderungen, die den Prozess unterstützen, jedoch nicht dauerhaft verändern können.

Sie sind allein für Ihre Haut verantwortlich, also beginnen Sie Ihr was Gutes zu tun.

So behandeln Sie die verschiedenen Hauttypen:

1. Normale Haut

Hat die perfekte Balance zwischen Fett und Feuchtigkeit. Bei Stress kann es natürlich sein, dass man Mal einen Pickel bekommt, aber in der Regel ist dies nicht der Fall. Dieses Hautbild hat keine Rötungen, keine Makel, keine Unreinheiten.

Achtung: Auch diese Haut sollte mit guten Produkten ab dem Alter von Mitte 20 gepflegt werden, um das Hautbild zu erhalten und der Hautalterung und Fältchen vorzubeugen. Denn auch wenn man ein tolles Hautbild hat, kommt man nicht drum rum, dass auch hier ab 30, die Prozesse in der Haut, wie die Kollagen- und Hyaluronproduktion verlangsamt werden und die Haut Hilfe von Außen braucht, um nicht so schnell voran zu Altern.

2. Trockene Haut (Sebostase)

Diese Haut hat seine sehr schwache Talgproduktion und kann den hauteigenen Schutzfilm (Hydrolipidfilm) nicht aufrecht erhalten. Durch einen zu geringen Fettgehalt auf der Haut ist sie brüchig und es kann zu viel Feuchtigkeit entweichen, da kein Fettfilm auf der Haut ist, der davor schützt. Daher neigt diese Haut zu Juckreiz, Rötungen, Trockenheit und Schuppenbildung eben aufgrund der schnellen Verdunstung der Feuchtigkeit, weil kein Fettfilm vorhanden ist, der die Feuchtigkeit halten kann und der Säureschutzmantel nicht richtig gebildet werden kann. Auch Bakterien und Mikroorganismen können schneller in die Haut eindringen und Reizungen und Rötungen hervorrufen. Die Porigkeit bei dieser Haut ist meistens super fein und kaum zu erkennen, die Haut ist pergamentartig dünn, Äderchen schimmern besonders um den Augenbereich durch und da die Abschuppung der Haut vermindert ist, wirkt diese Haut eher gräulich, fahl und matt. Je älter man wird, desto mehr nimmt die Hormonproduktion und die Talgdrüsenaktivität ab, wodurch die Haut immer mehr zu Trockenheit neigt und sich schneller Trockenheitsfältchen bilden. Daher ist hier besonders gute, reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Pflege gefragt! Gerade auch um den ohnehin schon trockenen Augenbereich ist Augenpflege unerlässlich, da diese höher Konzentriert ist und nochmal stärker um die Augen wirkt.

Aber eine trockene Haut kann auch kurzweilig entstehen. Besonders im Winter, wenn es draußen kalt wird und sie zunehmend Heizungsluft ausgesetzt ist. Gerade Personen, die ohnehin eine sehr trockene Haut haben, bekommen rote Flecken und feuerrote Wangen, wenn diese von der Kälte ins warme kommen. Ihre Haut spannt und juckt sofort und fühlt sich sehr unangenehm an. All dies kann aber auch durch zu starke und aggressive Reiniger selbst herangezüchtet worden sein. Auch zu häufiges verwenden von Peelings, die man sich als Kunde im Drogeriemarkt eben holen kann, führt schnell dazu, dass die Haut trocken, gereizt und gerötet ist. Auch silikonreiche Produkte (die günstig in Drogeriemärkten erhältlich sind), sind schuld an einer zu trockenen Haut, da diese Silikone die Poren verschließen und die natürliche Hautatmung verhindern und somit stellt die Haut Ihre ohnehin schon mäßige Talgproduktion ein. Dann wird die Haut noch trockner und ist am Ende abhängig von dem Produkt. Jeder kennt es – das Labello-Beispiel: Personen, die jeden Tag Ihre Lippen damit pflegen, können irgendwann nicht mehr ohne, da ihre Lippen sonst permanent extrem trocken sind. Irgendwann entsteht eine Abhängigkeit. Genauso ist es mit den günstigen Drogerieprodukten. Nach längerer Anwendung, wird der Haut Feuchtigkeit in der Haut nicht aufgebaut, sondern es entsteht eine Abhängigkeit, da die Poren verstopft werden. Daher ist hier besonders die Verwendung von hochwertigen Pflegeprodukten sehr wichtig, wenn Sie der Haut auch wirklich was Gutes tun möchten und Sie bis in die tiefe mit wertvollen Wirkstoffen und Feuchtigkeit versorgen möchten. Es ist schließlich ein Investition in Sie selbst. Es ist Ihre Haut, die Sie in der Zukunft nicht einfach umtauschen können, wenn Sie nicht mehr schön oder nicht mehr gesund ist. Daher denken Sie daran, dass Sie in Ihr Aussehen und in eine gesunde, frische und strahlend schöne Haut investieren.

Wenn Sie also eine sehr trockene Haut haben, sollten Sie der Haut mithilfe von Seren, wie z.B. einem Hyaluron-Serum unter Ihrer Creme noch zusätzlich versorgen. Oft erleben wir, dass wenn die Kunden Ihre Pflege auf gute und hochwertige Pflege umstellen, erst einmal Entzugserscheinungen entstehen und die Kunden kurz vorm abbrechen sind. Das sind lediglich Entzugserscheinungen. Wenn Sie das Gefühl haben, obwohl Sie viel cremen, die Haut immer trockener wird und es nicht ausreicht, ist es am Anfang einfach nur die Umstellungsphase, die man durchhalten muss. Es ist lediglich ein Entzug, da die Haut vorher aber auch jahrelang Mineralölen ausgesetzt war, ist dies ein Entzug der bis zu mehreren Monaten bis hin zu zwei Jahren dauern kann, bis die Haut sich wieder regeneriert hat und Ihre natürliche Hauptfunktion wieder aufgenommen hat.

Daher lassen Sie sich von einer Kosmetikerin Ihres Vertrauens richtig beraten, was genau Ihre Haut braucht und welche Pflege für Sie die richtige ist.

3. Fettige Haut in der öligen Form (Seborrhoea oleosa)

Dieses Hautbild ist fettig-feucht. Die Haut glänzt und fühlt sich speckig an, hat einen ausgeprägten Fettglanz und hat sehr aktive Talgdrüsen. Diese Haut hat große Poren, man kann sie gut mit einer Orangenhaut von der Struktur her vergleichen. Die Haut hat oft viele Unreinheiten und Mitesser, gerade so in dem Bereich um die Nase herum. Oft hat diese Haut auch Verhornungsstörung und kann nicht richtig abschuppen und adurch verstopfen die Poren und Mitesser können entstehen.

Besonders durch zu aggressive Reinigung, falsche Pflege, Stress, schlechte Ernährung, Hormonschwankungen, kann die Talgproduktion ungünstig beeinflusst werden und dadurch können Hautprobleme, wie Akne entstehen.

Achtung: Hier haben wir oft das Problem, dass gerade bei einer fettigen Haut, oft die Empfehlung ist, der Haut so viel Fett zu entziehen, wie nur möglich. Mattierende Primer, starke, schäumende Reiniger, aggressive Anti-Pickel Produkte, verschiedene mattierende Cremes und ölfreie Make-up Produkte werden oftmals bei solch einer Haut verwendet – was genau das Falsche für solch eine Haut ist. Es kommt zu einer kurzweiligen Verbesserung, man bekommt ein schönes mattes Hautgefühl und dann wird es nur noch schlimmer! Die Haut wird fettiger, und unreiner, aber es gibt auf Dauer keine Hautverbesserung. Denn besonders Produkte, die mit „ölfrei“ werben, erzeugen umso mehr eine fettige Haut. Denn in Wahrheit sind diese Produkte nicht ölfrei, sondern enthalten Silikonöle. Denn laut Gesetz zählen, diese nicht zu Ölen und die Hersteller können „ölfrei“ auf die Verpackung schreiben. Diese Produkte haben auf den ersten Blick einen tollen Effekt auf der Haut, da diese sich sehr schön und nicht ölig auf der Haut anfühlen, aber diese Silikonöle legen sich in die Poren und verstopfen diese und behindern damit die Hautatmung. Letztendlich glänzt eine fettige Haut danach noch viel mehr und viel schneller und es entstehen dadurch Unreinheiten. Dann wird automatisch zu noch stärkeren Reinigungsmittel gegriffen, es wird noch öfter gereinigt oder stärker gepeelt, um diesen Fettglanz loszuwerden und so zerstört man sich Stück für Stück seinen natürlichen Säureschutzmantel und der Teufelskreis beginnt. Der Haut wird unten signalisiert, dass die Haut oben garkeinen Fettglanz mehr hat und dadurch produziert die Haut noch mehr Fett. Und so wird der Fettgehalt auf der Haut nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr.

Doch was können Sie tun? Sie können die Haut mit Ihren eigenen Waffen schlagen und sie austricksen. Behandeln Sie eine fettige Haut mit Fett. Oh Gott! Auf Ihre fettige Haut mit Pickeln übersehen, soll noch Öl drauf? Das hört sich im ersten Moment falsch an, ist es aber nicht! So kann man eine fettige Haut normalisieren. Es gibt Öle, z.B. Jojobaöl die zum Beispiel auch Salizylsäure enthalten, diese wirken zusätzlich entzündungshemmend. Für den Abend eignet es sich optimal. Ihre Haut bekommt dann den Eindruck, dass genug Fett vorhanden ist und produziert nicht mehr so viel nach. Somit vermindert sie Ihre eigene Talgproduktion. So verbessert sich Ihr Hautbild innerhalb weniger Wochen. Fett ist wichtig um Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Ist der Hydrolipidfilm auf der Haut nämlich gestört, so kann Feuchtigkeit entweichen, die Haut trocknet aus und denkt sie müsse mehr nachproduzieren und alles wird nur noch schlimmer. Daher ist eine milde Reinigungsmilch, eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme und ein hochwertiges Öl für den Abend optimal für Ihre Haut, wenn Sie dieser Hauttyp sind.

4. Fettige Haut in der trockenen Form (Seborrhoea sicca)

Dies ist ein gemischtes Hautbild. Es besteht aus einem fettigen und einem trockenen Teil. Dementsprechend sollten die zwei Hautpartien auch unterschiedlich gepflegt werden. Dieses Hautbild ist sehr großporig, fettig und rau. Ist aber im Gegensatz zu der fettigen Haut, eher trocken, juckt und spannt. Das ist ein Zeichen dafür, dass man einen ausgeprägten Feuchtigkeitsmangel hat, aber trotzdem einen sehr starken Fettglanz. Oft neigt diese Haut zu Reizungen, Rötungen, Entzündungen, Unterlagerungen und Unreinheiten. Sie ist zudem sehr sensibel. Oft wird dieses Hautbild durch Veränderungen im Hormonhaushalt ausgelöst. Heißt durch das Absetzen der Pille, durch falsche Ernährung, durch die Schwangerschaft, etc. Das Grundproblem bei dieser Haut ist die Verhornungsstörung, aber auch der Feuchtigkeitsmangel und die hohe Sensibilität. Diese Haut bildet zu schnell zu viele Hautzellen nach, dadurch entsteht eine übermäßige Verhornung, was letztendlich zu Unreinheiten, Unterlagerungen und auch Entzündungen führt. Durch diese Hornschicht ist die Haut auch nicht in der Lage eine Creme aufzunehmen und trocknet dadurch gleichzeitig aus. Hinzu kommt noch der eigene Feuchtigkeitsmangel, da diese Haut keine Feuchtigkeit halten kann, was dazu führt, dass die Haut immer mehr Fett produziert. Wenn dann noch starke Reinigungsprodukte mit Tensiden verwendet werden, dann trocknet die Haut immer mehr aus. Die Haut spannt und juckt und das Hautgefühl ist nicht schön. Dann trägt man etwas fettiges oder öliges auf die Haut auf, doch dann fettet die Haut unfassbar schnell wieder nach. Also reinigt man die Haut wieder stark. Sie merken es: Es ist ein ewiger Kreislauf. Unser Tipp: Nutzen Sie milde Reinigung und geben Sie der Haut ganz viel Feuchtigkeit. Machen Sie bei einer Kosmetikerin regelmäßig leichte Fruchtsäurepeelings (Milchsäure/Glycolsäure), um die Verhornung abzutragen und die Haut wieder zu normalisieren und aufzubauen. Sie sollten dafür sorgen, dass Ihre Hautbarriere wieder ins Gleichgewicht kommt.

Hautgesundheit von Innen

Coming soon.

Hautpflege im Winter

Der Winter ist da, die Luft wird kälter und vor allem durch Heizungsluft trockener und folgende (Haut-) Problematik entsteht:

Ihre Haut spannt juckt, ist gerötet, sieht fahl und trocken aus. Trockenheitsfältchen, Ekzeme und rote Flecken entstehen auf der Haut, sprich: die Hautbarriere Ihrer Haut ist gestört. Sie kennen das nur zu gut? Wir auch. Doch dagegen können Sie was tun. Und wir geben Ihnen Tipps, was Sie tun können, damit Ihre Haut wieder strahlend schön und vital aussieht.

Was Sie vorerst wissen sollten: Die oberste Hautschicht (auch Hornzellenschicht genannt), ist wie eine „Schutzmauer“. Sie besteht aus abgestorbenen Hornzellen, Keratin und Fetten. Die Schutzschicht verhindert die Verdunstung von Feuchtigkeit, also das Austrocknen der Haut und das Eindringen von Krankheitserregern. Abgestorbenen Hornzellen sind die „Ziegelsteine“ in der „Mauer“ und die Fette sind das „Zement“. Wenn wir dann also zur ohnehin trockenen Winterluft auch noch die Heizungsluft hochschrauben, trocknet unsere Haut enorm aus.

Ab 8°C fahren die Talgdrüsen ihre Funktion drastisch nach unten, sodass unsere Haut immer weiter austrocknet. Die „Schutzmauer“ unserer Haut wird dann brüchig, sodass die Feuchtigkeit in der Haut verdunstet. Daher ist Fett auf der Haut so wichtig, da sonst Feuchtigkeit entweicht. Dann können Krankheitserreger in die Haut gelangen und es können sich Ekzeme bilden. Daher sind besonders im Winter reichhaltigere Pflegeprodukte sehr zu empfehlen.

Bei Kälte ziehen sich kleine Blutgefäße zusammen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Somit entsteht eine Mangeldurchblutung in der Haut. Es werden weniger Nährstoffe und Sauerstoff in der Haut transportiert. Daher ist unsere Haut bei Kälte unterversorgt. Sie sieht müde und fahl aus.

Unsere Tipps für die richtige Hautpflege im Winter:

1. Trinken Sie viel, damit Ihre Haut genügend Feuchtigkeit bekommt und die Zellen schön prall gefüllt sind (z.B. frischer Ingwertee mit Kurkuma, Zitrone und Honig oder Kräutertees ca. 2-2,5l über den Tag verteilt)
2. Verwenden Sie im Winter eine intensivere Pflege (Reichhaltige Pflege, Seren, Masken).
3. Besonders bei Krankheiten wie z.B. Neurodermitis muss man zusätzlich viel Pflegen, da die Haut ohnehin schon Probleme hat und besonders im Winter viel unterstützung braucht.
4. Retinol, Vitamin A, C und E für den Winter z.B. als Nachtpflege. Die Haut arbeitet nachts 8x aktiver als tagsüber.
5. Monatliche Fruchtsäurepeelings durchführen lassen (z.B. Milchsäure, Glycolsäure), um die natürliche Abschuppung der Haut zu unterstützen, da die Sauerstoffversorgung i.d. Haut verlangsamt ist, liegen die abgestorbenen Hautschuppen auf der Haut und diese Haut verhornt stärker. Zudem wird die Durchblutung und Kollagen- und Hyaluronproduktion angekurbelt.
6. Ziehen Sie sich zu Hause lieber wärmer an und drehen Sie die Heizung dafür runter – Sie tun Ihrer Haut nur Gutes damit.
7. Luftbefeuchter helfen bei trockener Heizungsluft in der Winterzeit.
8. Pflege von Innen: Viele Antioxidantien zu sich nehmen (z.B. in folgenden Nahrungsmitteln: Grünem Gemüse, Salaten, Granatapfel, Rote Beete, etc.) und Omega 3 Fettsäuren zu sich nehmen (z.B. in folgenden Nahrungsmitteln: Lachs, Makrele, Leinensamenöl, Paranüssen, Wallnüssen und grünblättrigem Gemüse). Damit steigern Sie die hauteigene Schutzbarriere und halten den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut intakt.
9. Vergessen Sie nicht Ihre restliche Haut. Auch am Körper ist besondere Pflege gefragt. Verwenden Sie (regelmäßig!) Pflege am ganzen Körper und versorgen Sie Ihre Haut mit feuchtigkeitshaltiger Bodylotion (z.B. mit den Wirkstoffen Vit A, C, E und Milchsäure). Nehmen Sie hin und wieder auch Mal ein basisches Bad. Dadurch wird Ihre Haut aufnahmefähiger.

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